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50 Jahre GO startet am 28.09. mit Jubiläumsgottesdienst

Schülerinnen und Schüler, Ehemalige und Lehrer fanden sich zum Jubiläumsgottesdienst als Auftakt zu den Feierlichkeiten 50 Jahre GO ein.

Euer fünfzigstes Jahr gelte Euch als Jubeljahr- so lautete das Motto des ökumenischen Festgottesdienstes, der am Beginn aller Veranstaltungen unseres Schuljubiläums stand. Feierliche Klänge der Bläser nahmen am Anfang des Gottesdienstes alle bereits in den Jubel hinein, der im Anschluss in Anekdoten und Erlebnissen aus dem Schulleben von verschiedenen Ehemaligen in Worte gefasst wurde. So berichtete Herr Krems, der die Anfangsjahre der Schule miterlebt hatte, von einem Brand in den ersten Jahren, der ein Miteinander von Schülern und Lehrer erforderte, um überhaupt den Schulbetrieb aufrecht erhalten zu können. Frau Eckerskorn, Schülerin des ersten Jahrgangs am GO und jetzt selbst Biologielehrerin an unserer Schule, verstärkte dies mit ihren Eindrücken des Zusammenhelfens aller Betroffener von damals. Bei allem Ernst kam auch das Schmunzeln nicht zu kurz als Herr Lachenmayr, heute GGottesdienst1eschichts- und Englischlehrer des GO und einst Schüler, von einem gelungenen Jungenstreich erzählte – „Olympische Disziplin: geräuscharmes Chips-Essen unter der Bank“, der wohl so manchen Schüler von heute beeindruckte. Frau Klingan, Mutter einer ehemaligen Schülerin und lange auf Elternseite aktiv, berichtete von einem weisen und sehr gerechten Urteil in einer lange zurückliegenden disziplinarischen Entscheidung, die sie heute nach wie vor bewegt und mit Freude über das GO erfüllt.
Wahrhaft genug Grund zum Jubeln und Danken Gott gegenüber für erfüllte und reiche 50 Jahre! Das Streichquartett unterstrich die Note des Gottesdienstes durch feine und fröhliche Klänge. Mit Hilfe der Geschichte von der Brot- und Fischvermehrung legten die beiden Ortsgeistlichen Herr Dekan Steinbauer (ev) und Herr Pfarrer Scheifele (kath) im Anschluss aus, wie aus zwei Broten sehr viele werden können – und wie aus dem, was die Schule gibt, eine reiche Ernte wachsen und gedeihen kann. Zwei Szenen mit Schülern veranschaulichten dies auf lebendige Weise: Aus einer informativen Unterrichtseinheit über die Reformation können zu Halloween viele Süßigkeiten werden, wenn man sich bei „evangelischen Türen“ daran erinnert – und eine Londonreise einer GO Familie mit Besuch des Stadtteils Greenwich hätte diesen Sommer nicht stattgefunden, hätte das Englischbuch in Klasse 5 nicht die Hauptfiguren dort verortetGottesdienst2. Mit den Klängen des Chores zu „You raise me up“ ging diese Botschaft allen zu Herzen. Um auch in den nächsten 50 Jahren im Klang des Jubels bleiben zu können, brachten Schüler aus jeder Jahrgangsstufe ihre Fürbitten vor Gott. Unter dem Segen der beiden Ortsgeistlichen und den nochmals jubelnden Bläser begab man sich aus der Kirche hinaus - jeder auf seinen Weg - hinein in die Schule oder zu einem kleinen Empfang für Gäste. „Das GO wie es leibt und lebt, so wie ich es immer erlebt habe; ungekünstelte, warmherzige, ungezwungene Atmosphäre“ so drückte es Gabi Osterried, eine ehemalige Lehrerin nach dem Gottesdienstbesuch aus und besser könnte man die Jubelatmosphäre wohl nicht beschreiben.
 

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