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Back to the future - 50 Jahre rund um das Gymnasium Ottobrunn

Die Theatergruppe aus den Jahrgangsstufen 5 bis 7, unter der Regie von Frau Clemens, hat am 10., 11. und 12. April 2019 drei beeindruckende Aufführungen unter dem Titel „Back to the future – 50 Jahre rund um das Gymnasium Ottobrunn“ dargeboten und ließ die Ereignisse und Stimmungen dieses halben Jahrhunderts für Erwachsene, Jugendliche und Kinder erfahrbar werden. Musik, poetische Bilder, Dramatik, Interaktion mit dem Publikum, all dies fand sehr wirkungsvoll und hervorragend unterstützt von der Technikgruppe statt und bescherte dem Publikum ein besonderes Theatererlebnis.

 

In sechs Monaten Vorbereitung erfanden wir nicht nur unser Theaterstück zum Anlass der letzten 50 Jahre des Gymnasiums Ottobrunn, nein, wir haben eine Zeitreise inszeniert, denn nicht umsonst heißt unser Stück: Back to the future. Kurz zusammengefasst: Wir haben viele (25) wahnsinnig wichtige Ereignisse der letzten 50 Jahre in Szene gesetzt. Damit das selbst geschriebene Stück entstehen konnte, brauchte es viel Teamarbeit, Motivation, Konzentration und Disziplin. Die Szenen und Texte zu entwickeln, war ziemlich anstrengend, aber auch lustig.

Auf unserer einwöchigen Theaterfahrt nach Lindau am Bodensee haben wir sehr viel gelernt und geschafft. Wir sind zusammengewachsen und haben uns auch ertragen, vor allem zwei Jungs mit 20 Mädchen. Danke hier an Frau Habenicht, die uns mit Frau Clemens begleitet hat.

Es gab auch viele geschichtliche Themen, die wir gelernt haben. Man musste auch das eine oder andere Wochenende für die Proben und den Requisitenbau opfern. Obwohl wir an uns und am Theaterstück gezweifelt haben, haben wir unsere Angst überwunden und es geschafft. Was wir sehr bewundern, ist, dass wir es geschafft haben so überzeugend Theater zu spielen, dass die Leute dachten, sie wären live bei diesem geschichtlichen Ereignis dabei, und wir haben uns gegenseitig so viel Halt gegeben, dass wir uns alles getraut haben. Am meisten brauchte es aber Mut das Publikum während des Stücks miteinzubeziehen, da wir nicht wussten, wie es auf dieses abstrakte, improvisatorische Stück und auf die Interviewfragen reagieren würde. Dies wurde auch durch die nicht genaue Position des Publikums im Theatersaal erschwert, da es sich frei bewegen durfte. Anstrengend war es auch, für eineinhalb Stunden die volle Konzentration zu halten, da wir alle immer gleichzeitig im Raum spielten.

Wir bedanken uns bei unserem Publikum, dass sie so lange durchgehalten haben, da man hauptsächlich stehen musste. Es schien, als ob jeder Zuschauer das Geschehen und die Botschaft auf seine eigene Art und Weise verstand. Die Zuschauer waren begeistert und der Spaß und die Trauer, die man bei vielen gesehen hat, waren es eigentlich schon wert! Viele Zuschauer kannten Szenen aus ihrem Leben und haben sich an ihre teils schlimme, aber auch fröhliche Vergangenheit erinnert, sodass einige geweint und gelacht haben.

Mit Hilfe der Technikgruppe, die sich perfekt um Licht und Ton gekümmert hat, wurde das Stück ein riesengroßer Erfolg. Wir danken der Technikgruppe für ihre Hilfe und euch, liebe Zuschauer, für die höchsten Spenden, die wir jemals für ein Theaterstück bekommen haben. Diese werden wir jetzt für unsere Erholung ausgeben, um nächstes Jahr ein noch besseres Stück aufzuführen. Aber am meisten danken wir Frau Clemens!


Die Theatergruppe Ottobrunn, Jahrgangsstufen 5-7

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