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Karusellfahrt im Herbst

„Nikolaus war heuer nicht auf dem Oktoberfest, obwohl er so sehr gerne Karussell fährt. Baut ein Nikolausfahrzeug mit Rückstoßantrieb, um Nikolaus im Kreis fahren zu lassen!“ So lautete mein Auftrag an die Schülerinnen und Schüler der 10. Klasse im Herbst 2016.

Damit sollten die Schülerinnen und Schüler das Erlernte zu Kreisbewegung und Impulserhaltung bzw. Rückstoßantrieb aus dem Physikunterricht passend zur Jahreszeit praktisch umsetzen. Es wurde bewusst viel Spielraum für eigene Kreativität gelassen, was sich durchaus auch entwickelt hat.

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Vielen Dank an meinen tollen Schülern, denn das Projekt war ein Highlight für mich als betreuende Lehrerin im Schuljahr 2016/17 und wird mir lange in Erinnerung bleiben. Ein herzliches Dankeschön an die Schüler, die die Projektleitung und Dokumentation übernommen haben. Nun folgt ein Bericht aus der Klasse 10D zu dem Projekt.
Jayne Ashworth-Rohleder
 

Zum Ende des Jahres 2016 stand dieses Jahr für die Klasse 10D der Lehrerin Frau Ashworth-Rohleder ein interessantes und auch witziges Projekt an. Die Schüler sollten sich in 3er-5er Gruppen aufteilen und gemeinsam eine Idee erfinden und bauen, einen Schokonikolaus, der in einem Behälter sitzt, so viele Runden wie möglich um die eigene Achse zu kreisen. Die Schüler hatten hierfür knapp drei Wochen Zeit und nutzten diese jede Woche ganz aus. Während in der ersten Stunde die meisten Gruppen noch nach einer Idee suchten, wurde in der zweiten Stunde schon ordentlich Gas gegeben und die Gruppen bemühten sich schnell drum, ein stabiles und schnelles Gerät auf die Beine zu stellen. Doch nicht nur die Gruppen waren fleißig damit beschäftigt ihre Erfindungen aufzubauen, auch die Wettkampfleitung und das Dokumentationsteam, beide jeweils aus zwei Personen bestehend, waren schon ab der ersten Stunde voll dabei und gaben sich Mühe, jeweils faire Regeln und gute Fotos und einen guten Film zu produzieren.

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Nachdem die drei unterhaltsamen Wochen, in denen die Schüler ihre Apparate gebaut hatten, ging es zum spannendsten Teil der ganzen Geschichte über: Die Vorstellung. Den Anfang machte das aus Ole, Jonathan, Kerim und Noah bestehendem Team. Ihre Erfindung könnt ihr im nachfolgenden Bild sehen, bei ihnen ist vor allem die Dekoration sehr schön. Die darauffolgende Gruppe sollte mit ihrem Gerät noch zur Legende in der Klasse werden. Das aus Niklas, Maxi und Elias bestehendem Team hat zwar nicht ganz so viel auf äußere Schönheit gelegt dafür jedoch auf Geschwindigkeit. Wie im Nachhinein gemessen wurde, schafften die drei es auf eine Geschwindigkeit von sage und schreibe 63 km/h, der absolute Höchstwert der Klasse. Die Gruppe danach konnte mit ihrer Geschwindigkeit zwar nicht ganz so überzeugen, dafür aber mit ihrer Kreativität. Denn da die Angabe nur lautete, dass der Schokonikolaus sicher in einem Behälter oder ähnlichem sitzen und sich im Kreis drehen muss, baute diese Gruppe einen Kreis aus Schienen, worauf eine Lokomotive fuhr, in der ein kleiner Nikolaus vorne saß. Nicht minder kreativ war die letzte Gruppe, die als einzige draußen ihre Erfindung präsentieren musste. Denn diese Gruppe hatte weder eine Stange in der Luft noch einen Zug, sie hatten aus einem Stück Styropor ein Boot gemacht, welches sie auch noch wunderbar dekoriert hatten und auf dem Pausenhof in einem Swimmingpool fahren musste. Auch wenn das Boot anfangs Startprobleme hatte, so fuhr es später doch noch und auch wenn es am langsamsten von allen war, am kreativsten war es auf jeden Fall. Zum Abschluss dieses Projekts stellte Lennart aus dem Dokumentationsteam noch seinen über 3 Wochen gemachten Film vor, welcher ebenfalls für Begeisterung sorgte.

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Moritz Wagner, Klasse 10D
 

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