Die achtziger Jahre
1980/81 steht vermerkt: "Die Finanzlage von Freistaat Bayern und Zweckverband war angespannter denn je, und so hat sich dann auch die seit Jahren angestrebte Behebung von Lehrer- und Raummangel wieder nur als eines der Fernziele erwiesen. Die Entwicklung des Gymnasiums Ottobrunn zeigte keinerlei Tendenzen, die etwa den Schluss erlaubten, es würde sich in absehbarer Zeit etwas ganz entscheidend ändern." Und 1981/82: "Wie im letzten Jahresbericht an dieser Stelle vermutet wor¬den ist, brachte uns das 13. Jahr wahrhaftig keine auffallenden Verbesserun¬gen. Es war für eine Kummer gewohnte Schule ein ganz normales Jahr: Wieder einmal fiel Pflichtunterrichtaus, wieder einmal war der Wahlunterricht einge¬schränkt, wieder einmal war das Schulhaus voll bis zum letzten Kellerraum; die Auslagerung von 13 Klassen in die Volksschule III hat lediglich bewirkt, dass kein Schichtunterricht notwendig wurde. Nach anfänglichen Schwierigkeiten mit dem Schulbusbetrieb haben die ausgelagerten Klassen ihr relativ abgeschiedenes Dasein zu schätzen gelernt; dennoch könnte diese Interimslösung auf Dauer nicht befriedigen.“ Und weiter mit der Beschreibung eines der vielen Versuche, die Lage zu meistern: "Weil über die Existenzfähigkeit eines dritten Gymnasiums noch keine abschließende Meinung gebildet werden konnte, war die Gründung eines 'Progymnasiums' ins Auge gefasst worden: In der jetzigen Auslagerungsstelle, der Volksschule III, sollte ein selbständiges zweizügiges Gymnasium ohne Oberstufe errichtet werden. Es hätte später zu einem Vollgymnasium ausgebaut oder aber wieder eingegliedert werden müssen. Der hier verwendete Konjunktiv zeigt, dass aus diesem Plan zunächst nichts geworden ist. Der 'öffentlichen Hand' würde die Finanzierung ziemlich schwerfallen."
Im Folgejahr kam der nächste Vorschlag und die nächste Ablehnung: Sollten alle Prognosen bezüglich der Bevöl¬kerungsmehrung im Landkreis, der Steigerung der Geburtenrate und der Reduzierung der Klassenstärken "in vollem Umfang eintreten, so argumentiert der Zweckverband, dann wäre die Vergrößerung des Gymnasiums Ottobrunn von drei auf fünf Züge eine millionenschwere Fehlinvestion, denn das Gymnasium würde weiterhin überfüllt bleiben, der Neubau des – eigentlich erforderlichen – dritten Gymnasiums wäre für alle Zeiten vereitelt.“ (Schulleiter Strelocke über die Meinung des Zweckverbands im Jahresbericht 1982/83
Im Folgejahr kam der nächste Vorschlag und die nächste Ablehnung: Sollten alle Prognosen bezüglich der Bevöl¬kerungsmehrung im Landkreis, der Steigerung der Geburtenrate und der Reduzierung der Klassenstärken "in vollem Umfang eintreten, so argumentiert der Zweckverband, dann wäre die Vergrößerung des Gymnasiums Ottobrunn von drei auf fünf Züge eine millionenschwere Fehlinvestion, denn das Gymnasium würde weiterhin überfüllt bleiben, der Neubau des – eigentlich erforderlichen – dritten Gymnasiums wäre für alle Zeiten vereitelt.“ (Schulleiter Strelocke über die Meinung des Zweckverbands im Jahresbericht 1982/83

