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Jahre der Normalisierung

Es kommen die Jahre der Normalisierung. 1977/78 verließen die ersten Abiturienten das Gymnasium Ottobrunn, das Kollegium vervollständigte sich, und das Schulgebäude sollte wohl baulich nicht mehr so schnell verändert werden (nachdem dieses Jahr die umgebaute und wieder aufgebaute Schule übergeben werden konnte). In diesem Jahr bemühte man sich auch um die Ausweitung des Bildungsangebots und will die wirtschaftswissenschaftliche Ausbil-dungsrichtung angliedern. Dies wurde jedoch nicht genehmigt, weil es dann zwei kleinere Ausbildungsrichtungen – außer der wirtschaftswissenschaftlichen noch die neusprachliche – gegeben hätte. Das, so die Argumentation des Ministeriums, hätte das ausgewogene Bildungsangebot gestört. Die Probleme mit den Schülerzahlen dauerten währenddessen an, Notlösungen wurden gefunden (so wurden zum Beispiel im Untergeschoss des Neubaus neue Klassenzimmer geschaffen).
Die Jahre gehen vorüber. Zu 1978/79 wird im Jahresbericht lediglich vermerkt: "Das Schuljahr war frei von ungewöhnlichen Ereignissen— vielleicht nur deshalb, weil manches infolge Gewöhnung nicht mehr als ungewöhnlich empfunden wird: so Lehrermangel mit Stundenausfall im Gefolge und Raumnot."
Auch 1979/80 steht ganz unter dem Zeichen der normal gewordenen schwierigen Verhältnisse. So wurde die neben dem unteren Haupteingang gelegene Zentralgarderobeabgeschafft, um in ihr die Schulbücherei unterzubringen und damit im Obergeschoss zwei Zimmer zu gewinnen. Diese Zahl entsprach allerdings nicht einmal der Hälfte des Mehrbedarfs, und so dauerte auch in diesen Jahren die Auslagerung ah. Nebenher wurde der Innenhof umgestaltet und begrünt, das undichte Dach repariert und die Überlastquote – bis zu 10% zuviel in einer Klasse – auch in den Klassen 8 mit 10 abgebaut.
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