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Leseförderung

Förderung der Schlüsselkompetenz als zentrales Anliegen des Deutschunterrichts

Lesekompetenz ist eine Schlüsselkompetenz, die nicht nur im Deutschunterricht eine zentrale Rolle einnimmt, sondern die Voraussetzung für fachliches Lernen in so gut wie allen Fächern ist.  Aus Texten werden nicht nur Informationen und Tatsachen entnommen, sondern durch sie auch Ideen, Wertvorstellung und kulturelle Inhalte vermittelt. Somit ist die Fähigkeit lesen zu können eine Voraussetzung, am gesellschaftlichen Leben Anteil zu haben.

Lesekompetenz und die Lesefreude zu steigern ist ein Grundanliegen der Deutschfachschaft. Das Lesen wird im Unterricht durch unterschiedliche Methoden gefördert und gefordert, sei es durch Buchvorstellungen, Klassenlektüre, Lesetagebuch, und vieles mehr. Darüber hinaus wird Leseförderung mit unterschiedlichen Projekten gefördert.

Lesetest ELFE

Seit November 2013 nehmen die Schüler der fünften  Klasse an dem standardisierten ELFE-Lesetest teil, bei dem Wortverständnis,  Lesegeschwindigkeit, Satzverständnis und Textverständnis getestet werden. Im Anschluss an die Auswertung erhalten Schüler, die Defizite aufweisen, verpflichtenden Förderunterricht.

Lesen mit Antolin

Das GO hat die Schullizenz von Antolin, dem online-Portal zur Leseförderung, erworben. Die Fünftklässlerkönnen  Quizfragen zu einer großen Buchauswahl aus Klassikern und Neuerscheinungen beantworten. Die Lehrkräfte bekommen über einen eigenen Zugang einen detaillierten Überblick über die Leseleistung ihrer Schüler und können so lobend verstärken oder auch bei Defiziten lenkend eingreifen.

Die Bücherkiste

Für Vertretungsstunden stehen für jede Klasse Bücherkisten bereit. Muss eine Stunde vertreten werden, kann sich die Klasse aus der Bibliothek diese Kiste, die etwa 40 Jugendbücher enthält, holen, und die Schüler können einfach lesen, ohne dass Ausleihformalitäten notwendig sind.

Für die fünften und sechsten sowie die siebten Klassen sind die Bücherkisten mit den beliebtesten und neuesten Jugendbüchern im letzten Jahr neu ausgerüstet werden.

Der Lesewettbewerb für die Unterstufe

Seit 2009 gibt es den Lesewettbewerb für die Unterstufe. Schüler sollen Bücher aus der hauseigenen Bibliothek lesen und - ähnlich wie bei Antolin - dazu Fragen beantworten. Am Welttag des Buches (23. April) werden bei einer Preisverleihung die fleißigsten Vielleser geehrt, aber auch weniger Aktive erhalten die Möglichkeit, per Glückslos einen Preis zu gewinnen.

Der Vorlesetag

Der Vorlesetag, der am 15. November 2013 bundesweit schon zum zehnten Mal stattgefunden hat, wird auch am GO gewürdigt.

So lässt sich der Schulleiter, Herr Achim Lebert, selbst Deutschlehrer, es sich nicht nehmen, Unterstufenschülern vorzulesen. Je nach Möglichkeiten lesen Deutschlehrer und Lehrer anderer Fächerkombination, Ehrengäste (dieses Jahr der professionelle Sprecher Markus Kästle) sowie Schüler, um Unterstufenschülern die Gelegenheit zu geben, einmal dem Schulbetrieb für eine kurze Zeit zu entfliehen und in den Genuss des Vorlesens zu kommen. Die Bibliothek bietet dazu den freundlichen und gemütlichen Rahmen.
 

Gedicht des Monats
Gedichte haben ihren besonderen Reiz: Sie sind kurz, spielen mit der Sprache, klingen gut, deuten oft mehr an als sie eigentlich in Worte fassen und sind ein Gegengewicht zur digitalen Welt. Schüler schätzen Gedichte, sofern sie sie nicht auswendig lernen müssen.
Jede Klasse oder eine ausgewählte Gruppe der Klasse erhält die Möglichkeit, ihr Lieblingsgedicht auszuwählen und zu präsentieren, zum einen auf der Homepage und zum anderen an mehreren Orten im Schulhaus. Frau Bucher gestaltet die Gedichte jedes Mal überaus ansprechend auf Plakaten.
Die Schüler brauchen keine Erklärung anfügen, müssen nichts deuten. Sie können sich ganz von ihrem Gefühl leiten lassen, und die Betrachter können einen Moment innehalten, um das Gedicht auf sich wirken zu lassen.
 

Der Vorlesewettbewerb in den sechsten Klassen

Seit vielen Jahren wird Ende November oder Anfang Dezember in den sechsten Klassen der Vorlesewettbewerb (ausgelobt vom Börsenverein des deutschen Buchhandels) in der Gemeindebücherei im Wolf-Ferrari-Haus durchgeführt. Dazu muss in jeder Klasse zuerst ein Klassensieger und ein Stellvertreter ermittelt werden. Diese treten dann gegeneinander an, lesen dabei einen selbst gewählten Text und einen Fremdtext, der von einer der Bibliothekarinnen ausgewählt worden ist. Eine Jury, bestehend aus Lehrern des Gymnasiums und Bibliothekarinnen, bewertet die Leseleistung der Schülerinnen und Schüler. Als Preise winken den Teilnehmern Buchpreise. Anschließend tritt die Siegerin oder der Sieger im Regionalentscheid gegen Lesesieger von anderen Schulen an.

So ist der Vorlesewettbewerb ein fester Bestandteil der Leseförderung, wodurch die Schüler motiviert werden, nicht nur zu lesen, sondern auch noch gut gestaltet vorzutragen.

Projekt "Zeitung in der Schule"

In den achten Klassen steht die Auseinandersetzung mit der Zeitung auf dem Lehrplan. Um das tägliche Lesen zu ermöglichen, beteiligen sich alle Klassen am Projekt der Süddeutschen Zeitung und bekommen die Süddeutsche sechs Wochen lang kostenlos in die Schule geliefert. Noch dazu können die Schüler mit den Classmates die Zeitung online lesen. Somit wird ein weiterer Beitrag zur Leseförderung in der Mittelstufe geleistet.

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