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Selbstverständnis des Fachs

Gedanken einer ehemaligen Abiturientin nach 12 Jahren Religionsunterricht.


„Manchmal hört man „Religion ist was für Leute, die es nötig haben – im Mittelalter und so, als sie viel mehr Probleme hatten und eine Ausrede für die ganzen Kriege gebraucht haben“.
Sollte mit solchen Gedanken nicht impliziert werden, dass Religion – geschweige denn gar Religionsunterricht – sinnlos ist in unserer heutigen, aufgeklärten Zeit? Schließlich wird ein Schüler am Ende seiner Schullaufbahn fast 780 Stunden Religionsunterricht hinter sich haben.
Ich selbst kann mich diesen Gedanken so nicht anschließen. Meiner Meinung nach ist der Religionsunterricht aus dem Rückblick ein durchaus hilfreiches, nützliches und sogar interessantes Fach.
Sogar die trägsten Schüler werden hier zum Nachdenken und Diskutieren sowie zum Reflektieren über das Leben angeregt. Das ist es auch, was den Religionsunterricht so stark von anderen Fächern unterscheidet: endlich einmal ein Fach, wo mehr gefragt ist als Auswendiglernen von meist uninteressant scheinenden Fakten, wo Zeit ist zum Diskutieren, wo man sich auch einmal mit Themen auseinandersetzen kann, die für den Alltag der Schüler vielleicht relevanter sind als die schwierigste Ungleichung in Mathe zu lösen oder die lateinische Grammatik fehlerfrei zu beherrschen.“ (so die Aussagen von Sarah)

 

Ziel und Anliegen unseres evangelischen Religionsunterrichts ist es – ganz im Sinne von Sarah – die Lebenswirklichkeit unserer Schüler in den Blick zu nehmen und ins Gespräch zu bringen mit Aussagen des biblischen Glaubens.
Dabei ist es uns ein Anliegen, ganz im Sinne Martin Luthers, auch biblische Texte kritisch zu hinterfragen, im Wissen um die alleinige Mitte unseres Glaubens Jesus Christus.


                              

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