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Profil der Fächer


Das Fach Geschichte vermittelt neben Fachkenntnissen und historischem Bewusstsein auch Methodenkompetenzen (Text- und Quellenarbeit mit Primär und Sekundärquellen, Recherche, Referat und Präsentation unter Nutzung der neuen Medien....) und fördert analytisches, polyperspektifisches, vernetztes und problemlösendes Denken.

Während in der Unterstufe der Schwerpunkt noch auf dem Erwerb von Faktenwissen liegt, werden mit dem Eintritt in die Mittelstufe zunehmend historische Ereignisse und Persönlichkeiten in größere Zusammenhänge gestellt und Strukturen aufgezeigt. Über die Jahre wird dabei systematisches Grundwissen erworben und geprüft. (Siehe auch unter Lehrpläne Geschichte G8) In der Oberstufe erfolgt, auf dem erworbenem Wissen und den Faktenkenntnissen aus Unter- und Mittelstufe aufbauend, eine differenzierte Auseinandersetzung mit Vergangenheit und Gegenwart.

Diese Geschichtsbetrachtung geschieht mit Blick über den fachlichen „Tellerrrand“ hinaus. Vor allem das Prinzip des fächerübergreifenden Unterrichts und die Arbeit in Projekten machen Geschichte zu einem Basisfach beim Erwerb von Allgemeinbildung und Kompe- tenzen. In der 10. Jahrgangsstufe wurde in diesem Schuljahr der Geschichtsunterricht bilingual (dreistündig) für ein Schulhalbjahr in englischer Sprache offeriert; der Sozialkundeunterricht im anderen Halbjahr, allerdings nur zweistündig, in deutscher Sprache. In der 11. Jahrgangsstufe (noch G9) wurde Geschichtsunterricht in französischer Sprache fakultativ zum Regelunterricht Geschichte (in deutscher Sprache) angeboten. In allen Klassenstufen wird Geschichte „vor Ort“ durch Exkursionen ergänzt. Zeitzeugengespräche oder Autorenlesungen erweitern zudem das Geschichtsbild.

Das „Grundwissen“ im Fach Geschichte ist verpflichtend von jeder Schülerin und jedem Schüler mit Beginn der 6. Jahrgangsstufe privat zu erwerben. Das „Grundwissen“ (überarbeitete Auflage des Buchner-Verlages zu „Das waren Zeiten“/Bayern) begleitet den Schüler bis zum Abitur. Diese Sammlung von grundlegenden Daten und Begriffen für das Fach Geschichte wird durch die Fachschaft/Fachbetreuer besorgt, ist aber von den Eltern zu bezahlen.

Am Ende der gymnasialen Schullaufbahn sollen profunde historische Kenntnisse stehen und im Verbund mit den Nachbardisziplinen wie Sozialkunde, Religion, Erdkunde, Wirtschaft, auch Kunst und den Sprachen für eine umfassende Allgemeinbildung sorgen, die so manche peinliche Situation im privaten wie im beruflichen Alltag vermeiden hilft. Besonders bei Bewerbungsgesprächen wird immer wieder gerne auf historische oder politische Sachverhalte zurückgegriffen.

Dem Fach Sozialkunde kommt ein weiterer besonderer Stellenwert innerhalb der gymnasialen Ausbildung zu. Die in der 10. Jahrgangsstufe (halbjährig, 2stündig) erworbenen Grund- und Fachkenntnisse werden in der Oberstufe – in Kooperation mit Geschichte – erweitert. In der Oberstufe erfolgt eine Vertiefung des Fach- und Sachwissens (siehe entsprechende Lehrpläne). In Sozialkunde wird den Schülern der 10. Jahrgangsstufe ein gut dreiseitiges „Grundwissen“ von den Fachlehrern zur Verfügung gestellt (siehe „digitale Schule“).

Ziel dieses sozialkundlichen Ausbildungsprozesses ist der mündige, verantwortungs-bereite, kritikfähige Staatsbürger, der seine Rechte, aber auch seine Pflichten in Staat und Gesellschaft kennt, wahrnimmt und in seinen Entscheidungen vom Grundgedanken der Toleranz geleitet ist.

Den beiden gesellschaftswissenschaftlichen Fächern Geschichte und Sozialkunde ist also eine besondere Bedeutung innerhalb der gymnasialen Ausbildung und Werteerziehung zuzuerkennen.


Leistungserhebungen

Die Fachschaft Geschichte/Sozialkunde fordert schriftliche und mündliche Leistungserhebungen in den Klassenstufen 6 mit 10: mindestens eine kleine schriftliche Leistungserhebung (Kombination aus aktuellem Stoff verbunden mit Aufgaben zum Grundwissen) und mindestens eine mündliche Leistungsüberprüfung wie Abfrage, Referat, Präsentation usw. werden pro Halbjahr eingefordert.

In der Oberstufe ist pro Halbjahr eine angesagte Klausur pro Fach einzufordern. Mündliche Noten sind verpflichtend vorgeschrieben und können über Ausfrage, Referat, Präsentation usw. eingebracht werden.

Übungsmaterial (digital) in den beiden Fächern finden sich auf den Seiten „digitale Schule“ und kann von den Schülern jederzeit zu Übungszwecken herangezogen werden.
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