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Selbstverständnis des Faches

Wie versteht sich das Fach Katholische Religionslehre?

Selbstverständnis des Faches


Angesichts einer beschleunigten Individualisierung und Pluralisierung unterstützt der katholische Religionsunterricht die Gymnasiasten darin, christliche Lebensorientierung in einer Situation zu finden, die von religiöser Vielfalt, unbestimmter Sehnsucht nach Transzendenz, aber auch von weltanschaulicher Beliebigkeit gekennzeichnet ist.
  
Den gläubigen Schülern hilft er, ihr Christsein reflektierend zu verantworten und zu vertiefen; die suchenden oder dem Glauben bewusst fernstehenden jungen Menschen regt er an, sich mit christlichen Positionen auseinanderzusetzen und den eigenen Standpunkt zu überdenken. Bei denjenigen, die sich gleichgültig zeigen, weckt er zudem Gespür für die Lebensbedeutsamkeit religiösen Fragens. Ähnlich gilt dies alles für die ungetauften Schüler, die sich für dieses Fach entscheiden.
 
Der katholische Religionsunterricht begleitet die jungen Menschen in ihrer Selbsterfahrung und Identitätsfindung. Die Lebenserfahrungen der Kinder, Jugendlichen und jungen Erwachsenen werden wahrgenommen, christliche Glaubensinhalte erschlossen, vertieft oder neu mit dem Lebenshintergrund verbunden. Der überlieferte Glaube tritt somit in eine vielschichtige Beziehung zur Gegenwart.
 
Die Schüler sollen sensibilisiert werden für die Frage nach Gott, die Tiefendimensionen der Wirklichkeit und dazu fähig werden, religiöse Phänomene wahrzunehmen und zu beschreiben.

 

 

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