Profil des Fachs
Lehrplan G8
Ziel an der Schule ist es, die Mathematik als eine lebendige Wissenschaft möglichst vielen jungen Menschen verständlich zu machen. Gymnasiasten sollen die Fähigkeit erwerben, Fragestellungen aus unterschiedlichen Bereichen sachgerecht zu bearbeiten und Ergebnisse adäquat zu beurteilen. Dazu müssen sie lernen, Sachverhalte und mathematische Gegenstände durch Sprache, Formeln und Grafiken zu beschreiben, die Darstellungen zu interpretieren und weiterzuverarbeiten. Im Unterricht werden dabei über die Jahrgangsstufen hinweg vier Themenstränge entwickelt:
- Zahlen: sukzessive Erweiterung des Zahlenbereichs, Eigenschaften von Zahlen, Rechenregeln und Rechengesetze, Alltagsgrößen, Erkennen von Größenordnungen
- Funktionen: Diagramme, Formeln und Terme als Funktionspropädeutik, Funktionsbegriff, Funktionenvielfalt, Termumformungen, Gleichungslehre, Differential- und Integralrechnung
- Geometrie: Entwicklung des räumlichen Vorstellungsvermögens, ebene und räumliche Grundformen, Lagebeziehungen, Flächen- und Rauminhalte
- Stochastik: Erfassen des Zufalls in Modellen, Entwickeln eines zunehmend abstrakten Wahrscheinlichkeitsbegriffs, Umgehen mit statistischen Daten
Um innerhalb der Themenstränge einen kontinuierlichen Kompetenzaufbau zu erreichen, hat Grundwissen eine zentrale Bedeutung.

