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20./21. März 2016: FLL Zentraleuropa Finale in Debrecen, Ungarn

Dieses Jahr fand das Finale Zentraleuropas am 20./21. März in Ungarns zweitgrößter Stadt, Debrecen, statt. Die besten 26 von über 800 Teams aus sieben Ländern hatten die Gelegenheit, sich aneinander zu messen.

Das Abenteuer begann am Donnerstagabend vor dem Wettbewerb. Der Großteil des Teams traf sich bei zwei Mitgliedern zuhause, um letzte To-Do‘s zu erledigen und gemeinsam Pizza zu essen. Um halb elf abends gingen wir dann zur Haltestelle vor dem neuen Schulhaus in Ottobrunn, von wo aus uns der Bus abholen würde. Bereits im Bus waren zwei andere Teams: CASSAPEIA, welches seit letztem Jahr unser Partner-Team ist und wir nun endlich wieder sehen konnten; und ein anderes Team aus Mannheim, mit denen wir uns sofort anfreundeten. Nach einer langen Busfahrt über die Nacht kamen wir Freitagmorgen in Budapest an, wo wir einen etwa dreistündigen Zwischenstopp machten, um gemeinsam die schöne Stadt zu besichtigen und zu frühstücken. Danach ging es weiter nach Debrecen und direkt in unser Hotel, welches ein purer Luxus war: ein 4****-Wellness-Hotel ist für eine Schulgruppe schon etwas Besonderes! Den Nachmittag nutzten wir für eine letzte Generalprobe für die Forschungspräsentation und anschließend einem ausgiebigen Testen aller Pools und Saunen mit den anderen beiden Teams. Am Abend stellten wir drei Teams uns gegenseitig unsere Präsentationen vor und gaben uns hilfreiche Kritik; danach teilte sich der Großteil in zwei Gruppen auf: die einen spielten Poker und die anderen brachten sich Ballroom Dance bei.
Am nächsten Morgen standen wir früh auf, um Debrecen zu besichtigen, bevor mittags der Wettkampf begann. Nach der Anmeldung beim Wettbewerbsort richteten wir uns zuerst ein: der Tisch wurde aufgeräumt; die Roll-ups positioniert und das Banner an der Wand befestigt. Auch das Sammeln von Unterschriften von anderen Teams durfte nicht fehlen. Die Eröffnung – in sieben Sprachen natürlich- fand auf der Bühne statt und führte uns in den Ablauf der folgenden zwei Wettbewerbstage ein. Die erste Herausforderung war am Samstagnachmittag die „Live Challenge“ – ein bis dahin unbekannter Roboter musste innerhalb kurzer Zeit für eine bestimmte Aufgabe programmiert werden. Leider verfehlten wir das Ziel ganz knapp, sodass wir hier keine Chance auf den Pokal mehr hatten. Nach dem Filmen eines Youtube-Videos zusammen mit CASSAPEIA (zu finden auf unseren Youtube-Kanal; siehe QR-Codes) fand die „Pasta-Party“ statt: nach dem Abendessen (Pasta natürlich) feierten wir mit allen anderen Teams gemeinsam unseren Erfolg, bis in das Finale gekommen zu sein, und schlossen viele neue Freundschaften. Zurück im Hotel gingen wir schließlich erschöpft, aber glücklich ins Bett.
Der Sonntag war zugepackt mit den vier restlichen Wettbewerbskategorien: Im Teamwork konnten wir unsere zahlreichen Team-Partnerschaften zeigen; unsere Forschungspräsentation war diesmal eine Szene aus Star Wars; im Robot Design konnten wir die Jury durch unsere hochentwickelten Ansätze sowohl mechanisch als auch programmtechnisch begeistern. Alles lief gut, bis bei den Robot-Game Vorrunden unser Roboter auf einmal vollkommen versagte. Ein VM-error klaute uns in der Vorbereitung auf die letzte, möglicherweise entscheidende Runde die Zeit; und auch in der dritten Runde konnte uns unser Roboter leider nicht die erwünschten Punkte holen, die wir in der Übung in Ottobrunn sonst immer bekamen. Etwas enttäuscht schauten wir anschließend einer Tanzgruppe zu, die mit leuchtenden Anzügen im Dunklen eine faszinierende Show gestalteten. In der darauffolgenden Preisverleihung hatten wir ziemlich niedrige Erwartungen; sodass wir sehr überrascht waren, im Robot Design den 1. Platz zu bekommen! Aufgrund der niedrigen Punktzahl im Robot-Game reichte die Gesamtqualifikation leider nicht mehr für ein weiteres Weltfinale, doch trotzdem sind wir sehr stolz auf Zentraleuropas besten Roboter und können auf eine sehr schöne Zeit in Ungarn zurückschauen.
Viviana Sutedjo, Q12
 

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