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Kennzeichen einer spät beginnenden Fremdsprache

ab Jahrgangsstufe 10 (G8) bzw. Jahrgangsstufe 11 (G9)

Allgemeine Kennzeichen des spät beginnenden Fremdsprachenerwerbs
Beim Erlernen einer spät beginnenden Fremdsprache ist der Aufbau der kommunikativen Kompetenz zentral. Eine störungsfreie Verständigung hat dabei Vorrang vor der absoluten sprachlichen Korrektheit, der Anwendungsbezug steht im Vordergrund. Der Unterricht ist von Anfang an gekennzeichnet von einem bewussten methodischen und sprachlichen Transfer aus den bisher gelernten Fremdsprachen und der Muttersprache, wobei auch eine verstärkt kognitive Ausrichtung der Stofferarbeitung zum Einsatz kommt. Gezielte Sprachreflexion trägt dazu bei. Eine wichtige Rolle spielt auch das selbständige Arbeiten der Schüler. Lernstrategien und Arbeitstechniken werden weiterentwickelt. Grundsätzlich findet der Unterricht in der Zielsprache statt. Daneben kommt der Sprachmittlung zwischen der Ziel- und der Muttersprache eine wichtige Rolle zu. Eine zentrale Zielsetzung ist es, die interkulturelle Kompetenz zu erweitern. Motivation und Freude an der spanischen Sprache und dem hispanischen Kulturraum werden durch authentisches Material und punktuell durch literarische Texte gefördert.

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