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Digitale Schule Bayern

Das Gymnasiums Ottobrunn ist zusammen mit dem Dientzenhofer-Gymnasium Bamberg Vereinssitz der digitalen Schule Bayern. Die digitale Schule Bayern e.V. wurde im März 2005 gegründet und ist ein Zusammenschluss von ca. 150 Lehrern sowie 30 Schulen (Stand Oktober 2008) mit Schwerpunkt in Bayern.

dsb

Der Verein ist gemeinnützig und verfolgt ausschließlich nicht kommerzielle Ziele.
Grundlage der gemeinsamen Aktivitäten ist ein gemeinsames pädagogisches Verständnis von einer Schule im 21. Jahrhundert. Der Verein hat deshalb eine Resolution für ein neues Lernen im 21. Jahrhundert entworfen. Diese Resolution ist Grundlage der Zusammenarbeit der in der digitalen Schule zusammengeschlossenen Schulen und Lehrern.

Die grundlegenden Überzeugungen der in der digitalen Schule verbundenen Lehrer und Schulen sind diese:

  • Alle Schüler sollen die uneingeschränkte Möglichkeit erhalten, um von jedem Ort aus und zu jedem Zeitpunkt möglichst gut lernen zu können. Dazu ist es erforderlich, dass unsere Kinder und Jugendlichen das hierfür notwendige „Werkzeug“, einen frei verfügbaren Internetzugang und eine Begleitung durch entsprechend qualifizierte Lehrkräfte erhalten.
  • Der sinnvolle Einsatz des Computers in der Schule kann nur mit einer umfassenden Reform der Schule gelingen. Ein Unterrichtsstil, der den Schüler zum passiven Lerner macht, muss abgelöst werden durch einen Unterricht, in dem Schüler aktiv und handlungsorientiert Verantwortung für ihr Lernen und Arbeiten übernehmen. 
  • Individuelles Lernen kann sehr gut durch den Einsatz von Lernplattformen und/oder Notebooks sowie einer am Lerner orientierten Didaktik gelingen.

Um diese Überzeugungen zu verwirklichen, erhalten die Schüler am Gymnasium Ottobrunn ein vielfältiges Angebot: 

  • Über die eigene Moodleplattform der Schule nutzen derzeit fast alle Schüler des Gymnasiums Ottobrunn über einhundert virtuelle Klassenzimmer für das Lernen. 
  • In der Jgst. 8 sind alle Schüler mit Rechnern ausgestattet: zwei Notebookklassen mit elternfinanzierten Notebooks und vier Classmateklassen mit schulfinanzierten kleinen Classmates; in den Jgst. 9 gibt es zwei Klassen mit schulfinanzierten Rechnern sowie zwei elternfinanzierte Notebookklassen. In der Jgst. 10 existieren zwei weitere elternfinanzierte Notebookklassen
  • Im Classmate-und Notebook-Projekt der Jgst. 8 werden neue Lehr- und Lernformen entwickelt, die eine stärkere Team- und Projektorientierung von Unterricht sowie auch andere Raumkonzepte beinhalten .
  • Die Schule verfügt in der Mensa, in den Notebookklassen sowie in den Classmateklassen über eine W-Lan-Vernetzung, in der Bibliothek stehen 10, im Mehrzweckraum weitere 16 Computerarbeitsplätze zur Verfügung. Dazu kommen zwei Computerräume mit insgesam 50 Rechnern.
  • Das Lehrerzimmer ist mi W-Lan sowie 10 Rechnern ausgestattet. Rechner mit W-Lan stehen in zahlreichen Fachräumen und in zwei weiteren kleinen Lehrerzimmern zur Verfügung
  • Die Administration des Netzwerks wird extern von einer Firma geleistet 
  • In der Schule gibt es ein für alle Jahrgangsstufen verbindliches Medien- und Methodencurriculum; Medienworkshops sind fester Bestandteil ab Jgst. 6, die als Angebot für die Eltern und verpflichtend für die Schüler eingerichtet sind.


    Mehr zur digitalen Schule Bayern unter www.digitale-schule-bayern.de
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