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Doppelstunden

Das Doppelstundenmodell hat das Ziel, den Unterrichtsalltag für Schüler und Lehrer positiv zu gestalten. Schüler sollen im achtjährigen Gymnasium mehr Ruhe mit einem methodisch abwechslungsreicheren Unterricht und mehr Zeit für das selbstständige Arbeiten erleben. Die Lehrer sollen mehr Zeit für die im achtjährigen Gymnasium geforderte verstärkte Kompetenzorientierung bekommen, die in Einzelstunden kaum umsetzbar ist. Die Umstellung von den aus der Industriegesellschaft kommenden und 1911 eingeführten Einzelstunden auf die in den Doppelstunden angelegte andere Art des Unterrichtens ist ein längerer Prozess und braucht Zeit.

Zu Beginn des Schuljahres 2006/2007 wurde das Doppelstundenmodell in den Jahrgangsstufen 5-8 probeweise eingeführt und gegen Ende des Schuljahres wurden Schüler bzw. Lehrer dazu befragt. Da sich sowohl bei Schülern als auch bei Lehrern eine große Mehrheit für die Fortführung des Doppelstundenmodells ausgesprochen hat, ist das Doppelstundenmodell seit dem Schuljahr 2007/2008 in allen Jahrgangsstufen verwirklicht - soweit die Stundentafeln dies zulassen.

Nähere Informationen zur Evaluation und den Vorteilen bzw. Problemen des Doppelstundenmodells erhalten Sie hier.
Mittlerweile hat das bayerische Staatsministerium für Unterricht und Kultus Doppelstunden für die bayerischen Gymnasien an Tagen mit Nachmittagsunterricht empfohlen.
Um das Ziel der Doppelstunden zu erreichen, wird seit dem  Schuljahr 2008/2009 der Gong zwischen der 1. und 2, 3. und 4. sowie der 8. und 9 Stunde abgeschaltet.
Die Doppelstunden am Gymnasium Ottobrunn sind Thema eines Artikels von Focus-Schule 2009.

Lehrer des Gymnasiums Ottobrunn haben das Thema Doppelstunden bereits an verschiedenen Schulen im Rahmen von Lehrerfortbildungsmaßnahmen vorgestellt.

 

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