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2013 Schüler des Gymnasiums Ottobrunn unter den größten Informatiktalenten Deutschlands

Mit Fabian Huch und Simon Zettler als Finalisten des 31. Bundeswettbewerbs Informatik sind zwei Ottobrunner unter den letzten 28 von ursprünglich 1.200 Teilnehmer/-innen vertreten. Es gab großes Lob von der hochkarätiger Jury: „Talente werden händeringend gesucht.“

2013 Schüler des Gymnasiums Ottobrunn unter den größten Informatiktalenten Deutschlands

Finalisten des BWInf

Gymnasium Ottobrunn, 20.9.2013 | Fabian Huch, Schüler der Q12, und der Abiturient Simon Zettler vom Gymnasium Ottobrunn, waren Finalisten des Bundeswettbewerbs Informatik, der vom 10. bis 13. September am Fraunhofer-Institut für Experimentelles Software Engineering IESE in Kaiserslautern stattfand. „Ich habe zwar nicht gewonnen, aber ich habe viele neue und interessante Erfahrungen gemacht und Kontakte geknüpft.“, freut sich Simon. Fabian bestätigt dies.

Eine Aufgabe bestand darin, der Serienfigur Homer Simpson aus einer kniffligen Situation zu „helfen“. Dazu sollten die Finalisten zunächst mit formalen Informatikmethoden die Problematik darstellen, um im weiteren Verlauf die Interessenskonflikte Homers mittels eines Algorithmus‘ zu lösen. Des Weiteren nahmen sich die Teilnehmer unter anderem des so genannten „Bahncard-Problems“ an. Dabei wurden effiziente Strategien entwickelt, um zu berechnen, ob und wann sich der Kauf einer Bahncard lohnt.

In drei Runden zum Ziel
Der Bundeswettbewerb Informatik, an dem seit 1980 jährlich rund 1.000 Schüler teilnehmen, besteht aus drei Runden und erstreckt sich über einen Zeitraum von einem Jahr. In der ersten Runde müssen die Schüler Aufgaben alleine oder in Gruppenarbeit bearbeiten. Hier hatte das Gymnasium Ottobrunn im letzten Schuljahr den Schulpreis in Gold erzielt. Wer es in die zweite Runde schafft, hat eine eigenständige Einzelarbeit anzufertigen. Die besten 28 Teilnehmer des 31. Wettbewerbs wurden zum Finale nach Kaiserslautern eingeladen. „An den zwei Tagen des Finales mussten Fabian Huch und Simon Zettler teils alleine, teils in Gruppenarbeit Aufgaben erarbeiten und die Resultate im Anschluss allen Teilnehmern und der 16-köpfigen Fachjury präsentieren. In Einzelgesprächen, in denen Wissen, insbesondere aber auch die Problemlösungskompetenz der Schülerinnen und Schüler geprüft wurde, mussten Fabian und Simon sein Know-how beweisen“, sagt Peter Brichzin, Fachbetreuer Informatik am Gymnasium Ottobrunn.

Viel Lob: Informatiktalente wie Fabian Huch und Simon Zettler händeringend gesucht
„Wir freuen uns unglaublich, dass es mit Fabian und Simon sogar zwei Schüler des Gymnasiums Ottobrunn in diesem anspruchsvollen Wettbewerb so weit geschafft haben. Das ist einmalig und macht uns Informatiklehrer schon ein bisschen stolz.“, schwärmt Brichzin. „Dies und andere Erfolge im Bereich Informatik, wie die wiederholte Vergabe von Schülerstipendien der Firma QAWare an Ottobrunner, sowie Erfolge bei dem Informatik-Biber- und Robotics-Wettbewerb First Lego League bestätigen unser Engagement.“ Auch Gastgeber Prof. Dr. Peter Liggesmeyer, wissenschaftlicher Leiter des Fraunhofer IESE und Vizepräsident der Gesellschaft für Informatik, unterstreicht die Leistung der Finalisten: „Informatiktalente, wie wir sie in diesen Tagen erlebt haben, werden international zunehmend gebraucht und haben hervorragende Karriereaussichten.“ Und das war erst der Anfang. Simon startet im Oktober das Informatikstudium an der LMU, auch für Fabian soll es nach dem Abi auf jeden Fall mit Bits und Bytes weitergehen und andere Ottobrunner Schüler starten in den 32. Bundeswettbewerb Informatik: Die Aufgaben der 1. Runde sind seit zwei Wochen unter http://www.bundeswettbewerb-informatik.de/ online.
 

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