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Aufsichtspflicht

Die Aufsichtspflicht der Schule und der Lehrkräfte richtet sich nach Alter und Reife der Schüler, erfolgt nach dem Grundsatz, dass sich Schüler beaufsichtigt fühlen sollen, und erfolgt insbesondere auch präventiv. Schüler müssen auch in Phasen, wo sich kein Lehrer im Klassenzimmer aufhält, z.B. beim Stundenwechsel, immer mit dem Ankommen eines Lehrers rechnen müssen.

Die Aufsichtspflicht beginnt mit dem Betreten des Schulgeländes und endet mit dem Verlassen des Schulgeländes.

Bei Veranstaltungen außerhalb der Schule ist eine Aufsichtspflicht der Schule/der Lehrkräfte immer dann gegeben, soweit es sich ausdrücklich um eine Schulveranstaltung handelt. Diese setzt immer die Anwesenheit einer Lehrkraft und die Zustimmung der Schulleitung voraus. Beispielsweise handelt es sich bei dem Treffen von Tutoren mit Schülern der Jgst. 5 zum Eislaufen um eine private Veranstaltung; soweit die Schulleitung nicht eingebunden wird, können auch Treffen von Schülern und Lehrern z.B. zu einer Theatervorstellung privaten Charakter haben.

Abhängig von Alter und Reife der Schüler sowie von den Verkehrsverbindungen können Schulveranstaltungen auch vor Ort beginnen, so dass der gemeinsame Weg zum Beginn der Veranstaltung nicht Teil der Schulveranstaltung ist; das wird den Eltern durch die Lehrkräfte mit Unterschrift des Schulleiters jeweils mitgeteilt. So ist beispielsweise der Beginn einer Schulveranstaltung in der Innenstadt von München am Abend in der Jgst. 5 aufgrund des Alters und der Reife der Schüler nicht zulässig, was sich in der Oberstufe anders darstellt.

Unabhängig von der Aufsichtspflicht sind Schülerinnen und Schüler bei Fahrten zu einer Schulveranstaltung immer unfallversichert.

 

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